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Im "Melabók" der Landnahme steht geschrieben:
"Ormur hinn mjóvi (der dünne) kam mit seinem
Schiff die Fróðárflussmündung hinauf und nam
Land in Brimilsvellir. Er lebte dort einige Winter."
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Einer der ersten Bauern auf
Brimilsvellir hiess Brimill und zur gleichen Zeit lebte auf Mávahlíð ein Bauer namens Mávur. Diese beiden waren sich über die Landgrenzen nicht einig und kämpften miteinander auf der Wiese direkt unterhalb
der jetzigen Brimilsvellir- kirche. Sie kamen dabei beide ums Leben. Seit dem
liegt ein Fluch auf dem Stück Wiese und das darf von niemanden abgemäht werden sonst passiert ein Unglück. Daran haben sich bis jetzt fast alle Landbesitzer hier gehalten. Toggi, der
Bauer der vor uns hier lebte machte sich allerdings einmal daran diesen Fleck
zu mähen und dabei sank sein
Traktor in eine Untiefe ab und konnte nicht mehr repariert werden!
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Brimilsvellir war früher ein richtiges Fischerdorf. Hier lebten z.B. im
Jahre 1703 ca. 140 Menschen.
Es gab einen
Grossgrundbesitzer und die Fischer konnten sich ein kleines Torfhaus bauen und
fischten für den Landbesitzer.
Die etwas besser gestellten Fischer hatten vieleicht auch ein kleines Stück Wiese und konnten eine Kuh oder ein paar Schafe
besitzen.
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Der natürliche Hafen von Brimilsvellir eignete sich gut
zum an und ablegen der
Schiffe und deshalb bildete sich hier früh ein Siedlung. Später im 19.Jahrhundert entwickelte sich aber immer mehr
die Ortschaft Ólafsvík und die
Leute verliessen ihre Torfhäuser hier auf Brimilsvellir und zogen nach
Ólafsvík. Viele Steinruinen auf dem neðri pláss ( unterem Platz) zeugen noch
von der damaligen Siedlung.
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Der Snæfellsjökull ist in all seiner Herrlichkeit einer der schönsten Berge Islands und der einzige Gletscher den
man an klaren Tagen von Reykjavik aus bestaunen kann.
Er ist eines der sieben "Energiezentren" unserer Erde und ist nach
Angaben von "Sehern" umgeben von einer magischen Aura. Ausserdem
leben auf dem Gletscher viele Schutzgeister und "Huldufólk" (Elfen). Der Snæfellsjökull ist 1446 meter hoch und auf dem Gipfel tronen 3 Zinnen
am Rand der Kraterschale. Seine Gletscherkappe bedeckte zu beginn des Jahrhunderts
noch 25 km2, heute wegen der Klimaverbesserung nur noch 11 km2. Wie oft in
Island trägt der ganze Berg den
Namen Gletscher (Jökull) obwohl nur seine Spitze ein echter Eisberg ist.
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